Chiclayo 1. Tag

Heute war ich dann doch erst gegen 07:30 beim Frühstück, weil ich nach Schreiben des Blogs und verzweifelten, aber erfolglosen Versuchen, Bilder hochzuladen, extrem ermattet war und nochmal kurz eingeschlafen bin. Dann hab ich aber richtig reingehauen, es gab Big Girls Breakfast, wie wir Engländer sagen. Also hauptsächlichToast, Ei und Bacon. Nach dem Brötchen mit Honig und dem Stückchen Sandkuchen natürlich. Und vor der Schüssel Obst zum Abschluß.
Mit dieser Grundlage konnte ich losziehen und erst mal in die Touristinfo gehen. Dort bekam ich leider bestätigt, was ich schon befürchtet hatte, als ich vier Tage vor Abflug meine Planungshausaufgaben für diesen ersten Teil machte. Ich werde nicht alles unterkriegen, was alleine hier im Norden alles an kulturellen Juwelen wartet. Die Entfernungen sind zu groß, ich müsste noch zweimal eine Tagesreise machen, sowie dann jeweils vor Ort zwei einzelne Tage für die Ausflüge spendieren. Einen dieser Blöcke muss ich wohl sausen lassen. Es hat damit zu tun, dass ich am 30.10. bereits in Lima sein muss, weil ich dann mit dem Touristenzug 10h ins Hochland fahre. Und dieses Ticket musste ich bereits im Juni kaufen, denn da sind die Plätze begehrt, der Zug fährt nur 2x im Monat.
Nach der Touristinfo habe ich in einem anderen Veranstalterbüro gleich mal für morgen eine Tour mit englischsprachigen Reiseführer in kleiner Gruppe gebucht, welche mich zu den Pyramiden nach Tucume bringt, sowie in 2 der relevantesten kulturhistorischen Museen hier in der Gegend. Die Tour dauert 6h und kostet 70,00 Soles (Googleübersetzung: Sohlen🤣), summasummarum 19 €. Ohne Museumseintritte. Weil ich aber auch in das Museum Heinrich Brüning dort gehen wollte, welches nicht Teil der Tour ist, bin ich kurzerhand nach einem wunderbaren Kaffee aus Peruanischen Böhnchen selbst dorthin gefahren. Mit dem Mototaxi oder auch Tuktuk, für 4 Sohlen zur Station der Sammeltaxen (großer weißer Van.. so fahren die auch, genau wie in D oder U.K) und mit dieser Sammeltaxe (Collectivo) für je 1 Sohle hin und rück zum Museum. Der Eintritt für dieses war dann wieder teuer, 8 Soles ;-)Und das hat sich wirklich gelohnt, die Ausgrabungen (aus der Zeit um 700-1400 nach Christus) sind fantastisch und haben mächtig viel Gold in Form von Alltagsgegenständen, aber hauptsächlich als Schmuck, zutage gefördert. Natürlich auch Tongegenstände und allerlei Vasen, Textilien etc.
Mist, ich hatte doch versprochen, mich kurz zu halten. Anyway, zurück im Hotel kurz frischgemacht und dann auf ins (bekannte und begehrte) peruanische Restaurant um die Ecke. Una cerveza grande, por favor…leckeres peruanisches Bier. Und ein, ich würde mal sagen, Rindergulasch mit Reis, Gemüse und Pommes, die ich gar nicht angefasst habe, sowas von lecker, das Fleisch zart, der Reis perfekt… 
Ich versuche nochmal, ein paar Eindrücke von heute anzuhängen, ich hoffe, es klappt. Euch noch ne gute Nacht und hasta luego..

P.S. @Claire.. Photo of historical panflutes included.. no guinea pigs for grill to be seen yet…

4 Antworten auf „Chiclayo 1. Tag“

  1. Hi Angie, Danke für den Tipp. Ich werds probieren, bin schon Stammgästin (heute das 2. Mal) im Café Misha, die peruanischen Kaffe u. a. aus Quillabamba servieren.

    1. Hello Heinke, oh Danke Dir. Schau mer mal, ob es so weitergeht, veute zB bin ich umgezogen und habe eine schlechte WLAN Verbindung…lg Beate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert