TAG 5-7 – Trujillo

Kaum zu glauben, ich bin erst eine Woche unterwegs. Es fühlt sich an wie 4 Wochen, ich habe so viel gesehen und bin schon weit gereist. Jetzt ist es hier 20:25 Uhr und ich sitze fertig für die Nacht auf dem Bett. Nach Schreiben ist mir nicht mehr, heute ist der erste Tag, den dem mein Magen etwas rebelliert. Aber ich glaube, es ist nix Schlimmes, nur etwas Überanstrengung. Heute habe ich nämlich schon wieder eine Ochsentour mit Besichtigungen gemacht. Organisiert und in der Gruppe, aber der englische Guide, ein pensionierter Englisch-Lehrer, war nur für mich dabei. Wie der Englischlehrer sein konnte, ist mir ein Rätsel, in den beiden ersten Stunden musste ich dauernd nachfragen, was er gesagt hat, seine Aussprache war schrecklich. Und er roch. Und dachte, ich sei schwerhörig, wenn ich ihn um Wiederholung bat, so daß er mir dauernd recht nah kam. Vielleicht rebelliert mein Magen deshalb. Das Essen ist ziemlich gut hier, sehr bürgerliche Küche mit viel frischem Fisch und Fleisch, Bohnen, Reis, Kartoffeln, Maniok…herzhaft.. so mag es die Metzgerstochter eigentlich. Aber die Portionen sind für Schwarzeneggers. Die PeuanerInnen putzen das weg. Inclusive Chicha morada, vergorenem Maissaft aus rotem Mais. Gut für den Blutdruck, sagt der Guide.Hatte ich bisher nur einmal, lecker, aber ich habe etwas Angst vor diesen Gärprozessen, solange ich ständig reise.

Von gestern und heute erzähle ich Euch die nächsten Tage, denn morgen früh um 10:30 Uhr fliege ich nach Lima. Am Tag drauf steige ich um 06:30 in den schon mehrfach zitierten Touristenzug. Der ist 14h unterwegs, da sollte Zeit zum Schreiben bleiben.

Ich versuche noch ein paar Bilder von gestern/heute aus Trujillo, Chan Chan (UNESCO Welterbe) und dem Huaca de la Luna, Mondtempel, anzuhängen.

Schlaft schön weiter und habt einen guten Start in den Tag morgen.

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